Das ist ein Erlebnis Kostenloses KULTUR & FREIZEIT | MAGAZIN
Mark Steven Patrick Gebohren 22.12.58 Atlanta / USA Mutter und Großmutter Deutsche Vater Soldat bei der US Army Als Berufssoldat war mein Vater auch in Augsburg stationiert. Dort lernte er meine Mutter kennen. Aus der Ehe gingen 5 Kinder hervor: Eddie heute 68, Angela heute 65, Shelia heute 63, Mark heute 60, Mike heute 58. Als ich 5 Jahre alt war ging diese Ehe auseinander. Meine Geschwister kamen in das Josefsheim nach Reitenbuch, im Landkreis Augsburg. Das Kloster wurde von katholischen Nonnen geführt. Aus mir unbekannten Gründen blieb ich bis zuletzt bei meinen Vater. Zog noch mit 5 Jahren mit meinem Vater durch Augsburg während meine Geschwister bereits im Kinderheim waren. Bilder aus dieser Zeit trage ich noch heute in mir. Mein Verlangen diese Bilder nach außen zu bringen wächst stetig. Mit 5 Jahren wurde auch ich in das Kinderheim gegeben. Kontakt zu meinen Geschwistern hatte ich dort kaum. Die Gruppen der Kinder wurden nach Alter und Geschlecht zusammengestellt. Nach Schulabschluss verliessen meine Geschwister nach und nach das Kinderheim. Wir sahen uns auch in den Jahren danach kaum noch. Eddie, der Älteste, nahm irgendwann die Fäden wieder auf und führte uns Geschwister erneut zusammen. Bis heute stehen wir in einem sehr engen Kontakt. War mein Vater in Deutschland stationiert, dann besuchte er uns Kinder auch im Kinderheim. Nach seinem Erzählen hatte er versucht Mike und mich zu sich nach Amerika zu holen. Das Jugendamt stellte sich jedoch quer. Er durfte nur meine Schwester Shelia mit nach Amerika nehmen. Meine Großeltern besuchten mich im Josefsheim regelmäßig. In den Schulferien (Weihnachten) durfte ich manchmal mit meinen Bruder Mike auch zu diesen nach Augsburg. Die Sommerferien verbrachten wir meist auf den Kartoffelfeldern des Klosters oder der ortsansässigen Bauern. Meine Mutter besuchte mich im Kinderheim erst als ich etwa 10 Jahre alt war. Die Erinnerungen an meine Mutter sind wenig und die Wenigen nicht gut. Mit 15 Jahren wurde ich nach Schwandorf in ein Jugendheim geschickt. Nach 2 Monaten Gewalterfahrung dort bot mir das Kolpinghaus in Kaufbeuren weitere 10 Monate ein Dach über dem Kopf. Mit 16 wurde ich in das katholische Waisenhaus nach Augsburg gegeben, welches ich 1976 mit 18 Jahren wieder verlies. Ich war im 3. Lehrjahr. In Stadtbergen ging ich in eine Schreinerlehre. Nach Abschluss der Lehre blieb ich weitere 7 Jahre in diesem Betrieb. 14 Jahre war ich insgesamt als Schreiner tätig. Als die Mauer 1989 in Berlin fiel wurde meine 1. Frau, mit welcher ich 15 Jahre kinderlos zusammen lebte, von ihrem Arbeitgeber in den Osten geschickt. Dort lernte sie ihren 2. Mann kennen. Die Augsburger Allgemeine Zeitung bot mir 1987 ein gutes Gehalt, mehr Freizeit und geglaubte Sicherheit. 16 Jahre war ich für die Augsburger Allgemeine tätig. Durch das bei Nacht Arbeiten fand ich viel Tagesfreizeit. In dieser Freizeit suchte ich stets in den Augsburger Galerien nach Augsburger Stadtansichten. Ich fand nur wenige davon. Deshalb habe ich angefangen Augsburger Stadtansichten zu malen. Bald weckte mein Tun das Interesse des Himmer Verlages. 1993 folgte ein erster Kalender mit einen gemalten Stadtsichten, finanziert von der Sparkasse Augsburg. 1997 folgte ein 2. Kalender. Kalender, selbst gemalte Weihnachtskarten, die Keramik meiner 2. Frau und anderes verkaufte ich auch 14 Jahre lang auf dem Augsburger Christkindlesmarkt. Mit dem Weihnachtsmarkt fühlte ich mich SEHR, SEHR lange eng verbunden. Half anderen Markkaufleuten beim Aufstellen ihrer Buden. In Zusammenarbeit mit der IHK haben wir den Augsburger Christkindlesmarkt ins Internet getragen. Mit 5 Jahren fand meine Tochter als Rathausengel in eines der Fenster. Sie hat mir von dort zu gewunken und nach mir gerufen anstatt ein Engelchen zu sein. Ein Erlebniss das mich sehr berührt hat. Der Augsburger Christkindlesmarkt gehörte zu mir, wie die Kerze zum Weihnachtsbaum. Nach 15 Jahren Betriebszugehörigkeit verlor ich mit vielen anderen auch, wegen Veränderungen in der Augsburger Allgemeinen Zeitung, meinen Arbeitsplatz. 2003 erwarb ich ein altes Anwesen nahe Donauwörth und sanierte dieses. Jetzt ist mein Zuhause in Offenburg, mein Herz in Augsburg und zu meiner Freude lebt und studiert dort meine Tochter.
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Mark Steven Patrick Gebohren 22.12.58 Atlanta / USA Mutter und Großmutter Deutsche Vater Soldat bei der US Army Als Berufssoldat war mein Vater auch in Augsburg stationiert. Dort lernte er meine Mutter kennen. Aus der Ehe gingen 5 Kinder hervor: Eddie heute 68, Angela heute 65, Shelia heute 63, Mark heute 60, Mike heute 58. Als ich 5 Jahre alt war ging diese Ehe auseinander. Meine Geschwister kamen in das Josefsheim nach Reitenbuch, im Landkreis Augsburg. Das Kloster wurde von katholischen Nonnen geführt. Aus mir unbekannten Gründen blieb ich bis zuletzt bei meinen Vater. Zog noch mit 5 Jahren mit meinem Vater durch Augsburg während meine Geschwister bereits im Kinderheim waren. Bilder aus dieser Zeit trage ich noch heute in mir. Mein Verlangen diese Bilder nach außen zu bringen wächst stetig. Mit 5 Jahren wurde auch ich in das Kinderheim gegeben. Kontakt zu meinen Geschwistern hatte ich dort kaum. Die Gruppen der Kinder wurden nach Alter und Geschlecht zusammengestellt. Nach Schulabschluss verliessen meine Geschwister nach und nach das Kinderheim. Wir sahen uns auch in den Jahren danach kaum noch. Eddie, der Älteste, nahm irgendwann die Fäden wieder auf und führte uns Geschwister erneut zusammen. Bis heute stehen wir in einem sehr engen Kontakt. War mein Vater in Deutschland stationiert, dann besuchte er uns Kinder auch im Kinderheim. Nach seinem Erzählen hatte er versucht Mike und mich zu sich nach Amerika zu holen. Das Jugendamt stellte sich jedoch quer. Er durfte nur meine Schwester Shelia mit nach Amerika nehmen. Meine Großeltern besuchten mich im Josefsheim regelmäßig. In den Schulferien (Weihnachten) durfte ich manchmal mit meinen Bruder Mike auch zu diesen nach Augsburg. Die Sommerferien verbrachten wir meist auf den Kartoffelfeldern des Klosters oder der ortsansässigen Bauern. Meine Mutter besuchte mich im Kinderheim erst als ich etwa 10 Jahre alt war. Die Erinnerungen an meine Mutter sind wenig und die Wenigen nicht gut. Mit 15 Jahren wurde ich nach Schwandorf in ein Jugendheim geschickt. Nach 2 Monaten Gewalterfahrung dort bot mir das Kolpinghaus in Kaufbeuren weitere 10 Monate ein Dach über dem Kopf. Mit 16 wurde ich in das katholische Waisenhaus nach Augsburg gegeben, welches ich 1976 mit 18 Jahren wieder verlies. Ich war im 3. Lehrjahr. In Stadtbergen ging ich in eine Schreinerlehre. Nach Abschluss der Lehre blieb ich weitere 7 Jahre in diesem Betrieb. 14 Jahre war ich insgesamt als Schreiner tätig. Als die Mauer 1989 in Berlin fiel wurde meine 1. Frau, mit welcher ich 15 Jahre kinderlos zusammen lebte, von ihrem Arbeitgeber in den Osten geschickt. Dort lernte sie ihren 2. Mann kennen. Die Augsburger Allgemeine Zeitung bot mir 1987 ein gutes Gehalt, mehr Freizeit und geglaubte Sicherheit. 16 Jahre war ich für die Augsburger Allgemeine tätig. Durch das bei Nacht Arbeiten fand ich viel Tagesfreizeit. In dieser Freizeit suchte ich stets in den Augsburger Galerien nach Augsburger Stadtansichten. Ich fand nur wenige davon. Deshalb habe ich angefangen Augsburger Stadtansichten zu malen. Bald weckte mein Tun das Interesse des Himmer Verlages. 1993 folgte ein erster Kalender mit einen gemalten Stadtsichten, finanziert von der Sparkasse Augsburg. 1997 folgte ein 2. Kalender. Kalender, selbst gemalte Weihnachtskarten, die Keramik meiner 2. Frau und anderes verkaufte ich auch 14 Jahre lang auf dem Augsburger Christkindlesmarkt. Mit dem Weihnachtsmarkt fühlte ich mich SEHR, SEHR lange eng verbunden. Half anderen Markkaufleuten beim Aufstellen ihrer Buden. In Zusammenarbeit mit der IHK haben wir den Augsburger Christkindlesmarkt ins Internet getragen. Mit 5 Jahren fand meine Tochter als Rathausengel in eines der Fenster. Sie hat mir von dort zu gewunken und nach mir gerufen anstatt ein Engelchen zu sein. Ein Erlebniss das mich sehr berührt hat. Der Augsburger Christkindlesmarkt gehörte zu mir, wie die Kerze zum Weihnachtsbaum. Nach 15 Jahren Betriebszugehörigkeit verlor ich mit vielen anderen auch, wegen Veränderungen in der Augsburger Allgemeinen Zeitung, meinen Arbeitsplatz. 2003 erwarb ich ein altes Anwesen nahe Donauwörth und sanierte dieses. Jetzt ist mein Zuhause in Offenburg, mein Herz in Augsburg und zu meiner Freude lebt und studiert dort meine Tochter.
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Mark Steven Patrick Gebohren 22.12.58 Atlanta / USA Mutter und Großmutter Deutsche Vater Soldat bei der US Army Als Berufssoldat war mein Vater auch in Augsburg stationiert. Dort lernte er meine Mutter kennen. Aus der Ehe gingen 5 Kinder hervor: Eddie heute 68, Angela heute 65, Shelia heute 63, Mark heute 60, Mike heute 58. Als ich 5 Jahre alt war ging diese Ehe auseinander. Meine Geschwister kamen in das Josefsheim nach Reitenbuch, im Landkreis Augsburg. Das Kloster wurde von katholischen Nonnen geführt. Aus mir unbekannten Gründen blieb ich bis zuletzt bei meinen Vater. Zog noch mit 5 Jahren mit meinem Vater durch Augsburg während meine Geschwister bereits im Kinderheim waren. Bilder aus dieser Zeit trage ich noch heute in mir. Mein Verlangen diese Bilder nach außen zu bringen wächst stetig. Mit 5 Jahren wurde auch ich in das Kinderheim gegeben. Kontakt zu meinen Geschwistern hatte ich dort kaum. Die Gruppen der Kinder wurden nach Alter und Geschlecht zusammengestellt. Nach Schulabschluss verliessen meine Geschwister nach und nach das Kinderheim. Wir sahen uns auch in den Jahren danach kaum noch. Eddie, der Älteste, nahm irgendwann die Fäden wieder auf und führte uns Geschwister erneut zusammen. Bis heute stehen wir in einem sehr engen Kontakt. War mein Vater in Deutschland stationiert, dann besuchte er uns Kinder auch im Kinderheim. Nach seinem Erzählen hatte er versucht Mike und mich zu sich nach Amerika zu holen. Das Jugendamt stellte sich jedoch quer. Er durfte nur meine Schwester Shelia mit nach Amerika nehmen. Meine Großeltern besuchten mich im Josefsheim regelmäßig. In den Schulferien (Weihnachten) durfte ich manchmal mit meinen Bruder Mike auch zu diesen nach Augsburg. Die Sommerferien verbrachten wir meist auf den Kartoffelfeldern des Klosters oder der ortsansässigen Bauern. Meine Mutter besuchte mich im Kinderheim erst als ich etwa 10 Jahre alt war. Die Erinnerungen an meine Mutter sind wenig und die Wenigen nicht gut. Mit 15 Jahren wurde ich nach Schwandorf in ein Jugendheim geschickt. Nach 2 Monaten Gewalterfahrung dort bot mir das Kolpinghaus in Kaufbeuren weitere 10 Monate ein Dach über dem Kopf. Mit 16 wurde ich in das katholische Waisenhaus nach Augsburg gegeben, welches ich 1976 mit 18 Jahren wieder verlies. Ich war im 3. Lehrjahr. In Stadtbergen ging ich in eine Schreinerlehre. Nach Abschluss der Lehre blieb ich weitere 7 Jahre in diesem Betrieb. 14 Jahre war ich insgesamt als Schreiner tätig. Als die Mauer 1989 in Berlin fiel wurde meine 1. Frau, mit welcher ich 15 Jahre kinderlos zusammen lebte, von ihrem Arbeitgeber in den Osten geschickt. Dort lernte sie ihren 2. Mann kennen. Die Augsburger Allgemeine Zeitung bot mir 1987 ein gutes Gehalt, mehr Freizeit und geglaubte Sicherheit. 16 Jahre war ich für die Augsburger Allgemeine tätig. Durch das bei Nacht Arbeiten fand ich viel Tagesfreizeit. In dieser Freizeit suchte ich stets in den Augsburger Galerien nach Augsburger Stadtansichten. Ich fand nur wenige davon. Deshalb habe ich angefangen Augsburger Stadtansichten zu malen. Bald weckte mein Tun das Interesse des Himmer Verlages. 1993 folgte ein erster Kalender mit einen gemalten Stadtsichten, finanziert von der Sparkasse Augsburg. 1997 folgte ein 2. Kalender. Kalender, selbst gemalte Weihnachtskarten, die Keramik meiner 2. Frau und anderes verkaufte ich auch 14 Jahre lang auf dem Augsburger Christkindlesmarkt. Mit dem Weihnachtsmarkt fühlte ich mich SEHR, SEHR lange eng verbunden. Half anderen Markkaufleuten beim Aufstellen ihrer Buden. In Zusammenarbeit mit der IHK haben wir den Augsburger Christkindlesmarkt ins Internet getragen. Mit 5 Jahren fand meine Tochter als Rathausengel in eines der Fenster. Sie hat mir von dort zu gewunken und nach mir gerufen anstatt ein Engelchen zu sein. Ein Erlebniss das mich sehr berührt hat. Der Augsburger Christkindlesmarkt gehörte zu mir, wie die Kerze zum Weihnachtsbaum. Nach 15 Jahren Betriebszugehörigkeit verlor ich mit vielen anderen auch, wegen Veränderungen in der Augsburger Allgemeinen Zeitung, meinen Arbeitsplatz. 2003 erwarb ich ein altes Anwesen nahe Donauwörth und sanierte dieses. Jetzt ist mein Zuhause in Offenburg, mein Herz in Augsburg und zu meiner Freude lebt und studiert dort meine Tochter.
 Das ist ein Erlebnis Kostenloses KULTUR & FREIZEIT | MAGAZIN
Mark Steven Patrick Gebohren 22.12.58 Atlanta / USA Mutter und Großmutter Deutsche Vater Soldat bei der US Army Als Berufssoldat war mein Vater auch in Augsburg stationiert. Dort lernte er meine Mutter kennen. Aus der Ehe gingen 5 Kinder hervor: Eddie heute 68, Angela heute 65, Shelia heute 63, Mark heute 60, Mike heute 58. Als ich 5 Jahre alt war ging diese Ehe auseinander. Meine Geschwister kamen in das Josefsheim nach Reitenbuch, im Landkreis Augsburg. Das Kloster wurde von katholischen Nonnen geführt. Aus mir unbekannten Gründen blieb ich bis zuletzt bei meinen Vater. Zog noch mit 5 Jahren mit meinem Vater durch Augsburg während meine Geschwister bereits im Kinderheim waren. Bilder aus dieser Zeit trage ich noch heute in mir. Mein Verlangen diese Bilder nach außen zu bringen wächst stetig. Mit 5 Jahren wurde auch ich in das Kinderheim gegeben. Kontakt zu meinen Geschwistern hatte ich dort kaum. Die Gruppen der Kinder wurden nach Alter und Geschlecht zusammengestellt. Nach Schulabschluss verliessen meine Geschwister nach und nach das Kinderheim. Wir sahen uns auch in den Jahren danach kaum noch. Eddie, der Älteste, nahm irgendwann die Fäden wieder auf und führte uns Geschwister erneut zusammen. Bis heute stehen wir in einem sehr engen Kontakt. War mein Vater in Deutschland stationiert, dann besuchte er uns Kinder auch im Kinderheim. Nach seinem Erzählen hatte er versucht Mike und mich zu sich nach Amerika zu holen. Das Jugendamt stellte sich jedoch quer. Er durfte nur meine Schwester Shelia mit nach Amerika nehmen. Meine Großeltern besuchten mich im Josefsheim regelmäßig. In den Schulferien (Weihnachten) durfte ich manchmal mit meinen Bruder Mike auch zu diesen nach Augsburg. Die Sommerferien verbrachten wir meist auf den Kartoffelfeldern des Klosters oder der ortsansässigen Bauern. Meine Mutter besuchte mich im Kinderheim erst als ich etwa 10 Jahre alt war. Die Erinnerungen an meine Mutter sind wenig und die Wenigen nicht gut. Mit 15 Jahren wurde ich nach Schwandorf in ein Jugendheim geschickt. Nach 2 Monaten Gewalterfahrung dort bot mir das Kolpinghaus in Kaufbeuren weitere 10 Monate ein Dach über dem Kopf. Mit 16 wurde ich in das katholische Waisenhaus nach Augsburg gegeben, welches ich 1976 mit 18 Jahren wieder verlies. Ich war im 3. Lehrjahr. In Stadtbergen ging ich in eine Schreinerlehre. Nach Abschluss der Lehre blieb ich weitere 7 Jahre in diesem Betrieb. 14 Jahre war ich insgesamt als Schreiner tätig. Als die Mauer 1989 in Berlin fiel wurde meine 1. Frau, mit welcher ich 15 Jahre kinderlos zusammen lebte, von ihrem Arbeitgeber in den Osten geschickt. Dort lernte sie ihren 2. Mann kennen. Die Augsburger Allgemeine Zeitung bot mir 1987 ein gutes Gehalt, mehr Freizeit und geglaubte Sicherheit. 16 Jahre war ich für die Augsburger Allgemeine tätig. Durch das bei Nacht Arbeiten fand ich viel Tagesfreizeit. In dieser Freizeit suchte ich stets in den Augsburger Galerien nach Augsburger Stadtansichten. Ich fand nur wenige davon. Deshalb habe ich angefangen Augsburger Stadtansichten zu malen. Bald weckte mein Tun das Interesse des Himmer Verlages. 1993 folgte ein erster Kalender mit einen gemalten Stadtsichten, finanziert von der Sparkasse Augsburg. 1997 folgte ein 2. Kalender. Kalender, selbst gemalte Weihnachtskarten, die Keramik meiner 2. Frau und anderes verkaufte ich auch 14 Jahre lang auf dem Augsburger Christkindlesmarkt. Mit dem Weihnachtsmarkt fühlte ich mich SEHR, SEHR lange eng verbunden. Half anderen Markkaufleuten beim Aufstellen ihrer Buden. In Zusammenarbeit mit der IHK haben wir den Augsburger Christkindlesmarkt ins Internet getragen. Mit 5 Jahren fand meine Tochter als Rathausengel in eines der Fenster. Sie hat mir von dort zu gewunken und nach mir gerufen anstatt ein Engelchen zu sein. Ein Erlebniss das mich sehr berührt hat. Der Augsburger Christkindlesmarkt gehörte zu mir, wie die Kerze zum Weihnachtsbaum. Nach 15 Jahren Betriebszugehörigkeit verlor ich mit vielen anderen auch, wegen Veränderungen in der Augsburger Allgemeinen Zeitung, meinen Arbeitsplatz. 2003 erwarb ich ein altes Anwesen nahe Donauwörth und sanierte dieses. Jetzt ist mein Zuhause in Offenburg, mein Herz in Augsburg und zu meiner Freude lebt und studiert dort meine Tochter.